Reiterfest 2015

 

Wir haben den schönsten Tag bei uns auf dem Hof hinter uns. Am 12. September fand unser diesjähriges Reiterfest statt. Diesmal unter dem Thema Wertschätzung. Hendrik Falk moderierte alle Schaubilder mit seinem Fachwissen über Pferde, Reiten und Voltigieren so, dass die Zuschauer, die wir zahlreich empfangen konnten, alles verstanden haben. Seien es Begriffe wie Travers oder Vorderfußwurzelgelenk:) Nach einer netten Begrüßung begann der Tag mit der großen Bernauer Dressurquadrille. Acht Reiter zeigten, wie vielfältig der Dressursport sein kann und ritten im Schritt und Trab schwierige Figuren wie die Mühle. Gleich im Anschluss wurden all unsere erfolgreichen Turnierreiter geehrt, denn Grund gab es dazu genug: Cia gewann gleich ihre erste E-Dressur, die sie mit einem unserer Pferde ritt, Julian, Britta und Diana führen in ihren jeweiligen Leistungsklassen die Kreismeisterwertung, und Lisbeth ist Vize-Kreismeister in der Führzügelklasse geworden. Dazu nochmal herzlichen Glückwunsch. Nach einer kleinen Fotopause wurde das Projekt Westernstadt von unseren kleinsten Voltis auf Cleo noch einmal nachgespielt. Das Projekt lief vom August 2014 bis zu den Osterferien 2015 in Kooperation mit der Integrationskita Rappelkiste. Cleo, Mareike, Andrea waren natürlich passend zum Thema angezogen. Danach zeigte Britta auf Roy unter der Leitung von Hendrik "Springunterricht mit steigenden Anforderungen“. Dabei erklärte Herr Falk was man beherrschen muss, bevor man überhaupt springen kann. Lisanne hat mit Amigo ein Schaubild zum Thema  "gebissloses Reiten" vorbereitet. Mit der Begründung, Reiten sollte nicht nur dem Reiter, sondern auch dem Pferd Spaß machen, hat sie bewiesen, dass es ohne Gebiss genauso geht wie ohne. Im Anschluss zeigten unsere beiden erfolgreichen E2-Gruppen Pflicht und Kür beim Voltigieren. Diesmal  wurde sogar um Galopp geturnt. Jetzt sollten die Eltern und/oder Großeltern die Chance haben Bilder von ihren Lieblingen zu machen. Denn 20 Minuten lang durften sich alle Turniervoltigierer für verschiedene Fotos aufstellen. Bei „drei“ wurde dann entweder gesprungen oder laut und deutlich „Travers“ gesagt. Nach der Mittagspause ging es auch gleich mit dem Voltigieren weiter. Die kleinste Turniergruppe unseres Vereins zeigte jetzt ihr Können auf Voltigierpferd Mogli. Nun hieß es schnell Umziehen für Mareike und Maria (die Trainerinnen der Voltigruppe), denn jetzt mussten sie sich selbst beweisen. Unsere M-Gruppe zeigte die Finalkür vom Deutschlandpreis der L-Gruppen, d. h. Aufgänge, Übungen und Übergänge wurden im Galopp geturnt. Karas, das Voltipferd dieser Gruppe war im anschließenden Schaubild gleich wieder zu sehen. Wie jedes Jahr bekamen unsere Zuschauer einen Einblick in die Hauptaktivität des Vereins: Die Hippotherapie. Am langen Zügel geführt schritten die extra ausgebildeten Pferde mit ihren Patienten über den Platz. Für die Pferde etwas Neues, weil das therapeutische Reiten sonst nur in der Halle stattfindet. Da auch der Reitunterricht, und die Vorbereitung für Abzeichen eine wichtige Rolle bei uns spielen, wurde unter der Leitung von Hendrik Falk gezeigt, wie der Unterricht aufgebaut ist. Er erklärte wofür Prüfungen gut sind und warum sie jeden Reiter vorwärts bringen. So durften auch unsere Reitanfänger zeigen was sie schon können. Aufgrund der Tatsache, dass wir vor dem eigentlichen Zeitplan lagen, haben Diana, Andrea und Hendrik kurzfristig Kostümreiten gezeigt. Auf Longinus, Rembrandt und Donna wurden dabei Dressurelemente bis zur Leitungsklasse M vorgeführt. Von den Integrations-/ oder auch Freizeitgruppen wurde dann das Projekt Kochgalopp vorgestellt, welches zusammen mit der Johannaschule entstand. Ein wichtiges Ereignis aus dem Jahr 2015 wurde aber bis jetzt noch nicht erwähnt: Julian und Diana sind Landesmeister im Doppelvoltigieren! Sie zeigten ihre Kür dem begeisterten Publikum und weil es so schön war sollten sie gleich noch ein Paar Übungen im Stand halten, weil es im Galopp doch immer zu schnell wieder vorbei ist. Zum Abschluss zeigte Diana noch die Ungarische Post mit Eldor und Benito. Seit dem letzten Jahr hat sie sich sogar noch verbessert, denn jetzt kann sie auch im Galopp auf zwei Pferden gleichzeitig stehen. So ging ein wirklich wunderbarer Tag bei uns zu Ende, der dank des guten Wetters und der langen  Vorbereitungen reibungslos ablief. Danke auch nochmal an alle Helfer, die den Kuchen und die Getränke verteilt haben, die die Pferde vorher gewaschen und das Gelände auf Hochglanz gebracht haben, die so viel leckeren Kuchen gebacken haben und natürlich die Zuschauer, die uns gezeigt haben, dass unsere Mühen nicht umsonst waren.